Lasten auf die Räder
Foto: © Aleksander Slota/VCD

E-Antrieb

In kaum einem Bereich sind elektrische Zusatzantriebe am Fahrrad so sinnvoll wie bei Lastenrädern*. Die meisten Lastenradmodelle gibt es deshalb auch mit "E". Mit einem E-Lastenrad

  • lassen sich Steigungen besser überwinden,
  • erleichtert sich das Anfahren am Berg deutlich (besonders sinnvoll hierfür ist eine Anfahr- oder Schiebehilfe) und 
  • erreichen Sie höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten und größere Tagesfahrleistungen.

Wichtig ist, dass der Motor für die spezielle Belastung des Lastentransports ausgelegt ist. Testen Sie den Antrieb ausgiebig mit voller Beladung bei Steigungen, die dem steilsten Anstieg auf Ihren Alltagsstrecken entsprechen.

Auch sollten Sie testen, ob der Akku des Antriebs für Ihre Tagesstrecken ausreicht. Unter Umständen lohnt sich ein besonders großer Akku oder es wird ein Zusatzakku gekauft, der mittransportiert werden kann.

Position und Sensorik

Elektromotoren lassen sich in der Nähe des Tretlagers und in der Vorderrad- oder Hinterradnabe unterbringen, wobei alle Positionen spezifische Vor- und Nachteile haben (mehr dazu auf unserem Beratungsportal „Besser E-Rad Kaufen“), auch bei der Sensorik unterscheiden sich E-Antriebe, mehr dazu hier.

* Elektrische Zusatzantriebe, die eine Nenndauerleistung bis 250 Watt liefern und bis maximal 25km/h unterstützen sind an Fahrrädern zulässig. Siehe hier.