Lasten auf die Räder
Foto: © Aleksander Slota/VCD

Tipps für Kommunen zur Förderung von Lastenrädern im Wirtschaftsverkehr

In manchen Städten beträgt der Anteil des motorisierten Wirtschaftsverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen im Tagesverlauf über 50 Prozent. Und der Wirtschaftsverkehr nimmt durch E-Commerce und Same Day Delivery weiter zu. 

Gleichzeitig steigt die ökologische und politische Notwendigkeit, die Aufenthaltsqualität in Innenstädten deutlich zu verbessern, EU-Grenzwerte für Luftschadstoffe einzuhalten und die Kosten für die Verkehrsinfrastruktur zu begrenzen.

Die gezielte Förderung von Lastenrädern im Wirtschaftsverkehr kann wichtiger Baustein einer nachhaltigen kommunalen Verkehrspolitik sein. Hier finden Sie fünf Bereiche, in denen Kommunen aktiv werden können:


1. Präsentationen, Testangebote und finanzielle Förderung von Lastenrädern

  • Präsentation von Lastenrädern auf Messen und Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit IHK, Handwerkskammer und lokalen Lastenradherstellern/-händlern – siehe Beispiele aus Köln und Dortmund
  • kostenlose Testangebote für lokale Unternehmen – siehe Beispiel aus Bremen
  • Förderprogramme für die Anschaffung von Lastenrädern durch lokale Unternehmen – siehe Pilotprojekte in München und Herne


2. Fuhrpark von Kommunen und kommunalen Unternehmen


3. Kommunale Auftragsvergabe

  • Bevorzugte Vergabe von Transporten geringerer Größe und Distanz an geeignete lokale Kurierunternehmen, die Fahrräder/Lastenräder einsetzen.


4. Ordnungspolitische Maßnahmen


5. Dialog mit der Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP-)Branche über Innenstadtlogistik mit Lastenrädern

  • Große KEP-Dienstleister zeigen verstärkt Interesse an Zustellkonzepten per Lastenrad wenn infrastrukturelle Voraussetzungen (innenstadtnahe Stellplätze für Räder sowie Umschlagplätze) und bessere Liefermöglichkeiten geschaffen werden können – siehe Beispiel in Hamburg, Hintergrundstudien:


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